Alles über Emersacker

Zahlen und Fakten

Jahresberichte ab 2020

Einwohnerzahl am 31.12.2024 Quelle 1.514
Höhenlage des Ortes 450 m über NN
Gesamtfläche 1.176 ha
Flächennutzung
- Landwirtschaftsfläche 218 ha
- Waldfläche 792 ha
- Wasserfläche 10 ha
- Siedlungs- und Verkehrsfläche 112 ha
- Wohnbaufläche 39 ha
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am 30.06.2020
am Arbeitsort 257
am Wohnort 615
Bestand an Wohngebäuden und Wohnungen
am 31.12.2020
- Wohngebäude 444
- Wohnungen in Wohngebäuden 593
- Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden 613
Partnergemeinde
Jauernick-Buschbach
Radwege
Emersacker - Welden - Augsburg 30 km
Emersacker - Bocksberg - Wertingen 10 km
Holzwinkel Radweg: Rund(-wander-)fahrweg 27 km
Emersacker - Lauterbrunn - Augsburg
(in Vorbereitung)
 
Umwelt und Natur
Mitten im Naturpark Augsburg Westliche Wälder
Gentechnikfreie Gemeinde
1,8 ha Permakulturgelände
Blumenwiese
Insektenhotel

Am Insektenhotel bei der Laugna
 

 

Uranfänge

Emersacker (beim Acker des Emheri) wuchs aus einem Einzelhof hervor - vielleicht aus einem fränkischen Gutshof. Nachweislich erscheint Emersacker erstmals 1169, als Heinrich von Emersacker als Zeuge eine Urkunde unterzeichnet. In einer weiteren Urkunde des Hochstifts Augsburg vom 23.02.1361 erscheint als Zeuge Chuntz der Schrag von Emersacker. Um 1606 ging Emersacker an Hans Friedrich Schertlin von Burtenbach über, der es 1613 an die Fugger verkaufte. 1658 kommt Emersacker an die Stiftungen des Fuggerschen Hauses und wird 1672 an Rudolf von und zu Schaumburg veräußert. 1688 wird Emersacker an die Augsburger Math. Koch von Gaillenbach, H. Sulzer und H. J. Friedrich Langenmantel verkauft. Um 1700 kam Emersacker endgültig an die Fuggerschen Stiftungen.

Im Zentrum des Ortes steht heute noch das Fuggerschloss, in dem bis zum Jahre 1966 die Fuggersche Stiftungsbrauerei untergebracht war. Dieses Gebäude hat im Jahre 1989 die Gemeinde erworben und bereits teilweise umgebaut und saniert. Seit 1993 ist das neue Rathaus, ein Vereinsheim sowie der Musikübungssaal, seit 1999 das neue Feuerwehrgerätehaus und seit 2005 der Jugendtreff untergebracht.

Im Zuge der Gebietsreform ist Emersacker 1978 als selbständige Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Welden beigetreten.

 

Wappen

Von Gold und Blau im Wolkenschnitt geteilter Schildbord; in Silber nebeneinander eine rote Ähre und eine blaue Lilie.

Der im Wolkenschnitt geteilte Schildbord ist dem Wappen der Grafen von Schauenburg entnommen. Die heraldische Lilie und die Farben Gold und Blau erinnern an die Herrschaft der Fugger, die im Ort reich begütert waren und die Ortsherrschaft innehatten. Das Schloss Emersacker wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts von den Edlen von Emersacker erbaut. Im Schmalkadischen Krieg wurde es 1546 zerstört. Die Fugger, die es Anfang des 17. Jahrhunderts erworben hatten, errichteten einen Neubau, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde. Die erhaltenen Rundtürme mit Zwiebelhauben und die Nebengebäude erinnern heute an das ehemalige Herrschaftsgebäude. Die rote Ähre im Wappen weist auf die ländliche Struktur der Gemeinde hin.