Führungen am 11. September 2022 im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“ im ehemaligen Kloster Emersacker

Führungen am 11. September 2022 im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“ im ehemaligen Kloster Emersacker

Am 11. September 2022, zum „Tag des offenen Denkmals“ ist das ehemalige Kloster Emersacker für drei Führungen geöffnet. Um 11 Uhr, 13.30 Uhr und 15 Uhr ist ein Besuch und eine Führung mit Siegfried Karner möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung unter Telefon 0821 3102 2547 oder via E-Mail an ist deshalb unbedingt erforderlich.

Zur Geschichte des Gebäudes:

Nachdem der bisherige Schulsaal aufgrund der stetig steigenden Anzahl der Kinder in Emersacker an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen war, forderte das Königliche Bezirksamt Wertingen die Gemeinde im Jahr 1901 zum Bau eines neuen Schulhauses auf. Nur mit bedeutender finanzieller Hilfe der aus Emersacker stammenden Brauereiwitwe Ottilia Wörner konnte am 6. Mai 1903 in der heutigen Schulstraße 16 schließlich das „Wörnersche Schul- und Anstaltshaus“ eingeweiht werden. Gemäß dem Willen der Stifterin erfolgte die Betreuung der Mädchen- und Industrieschule sowie der „Kinderbewahrungsanstalt“ ausschließlich durch Ordensfrauen aus dem Augsburger Kloster Maria Stern, die im Obergeschoss des Gebäudes untergebracht wurden und über eine Hauskapelle mit Ausstattung im neuromanischen Stil verfügten.

Beinahe 60 Jahre hatten Schule und Kloster Bestand, ehe 1961 ein Schwesternmangel die Schließung des Gebäudes nach sich zog. Ohne Nutzung stand der Bau danach viele Jahre lang leer und war dem Verfall preisgegeben, ehe er 1985/86 zum Kindergarten und Pfarrzentrum umgebaut wurde.

Das abermalige deutliche Anwachsen der Emersacker Bevölkerung entfachte ab 2015 eine erneute Diskussion um die Zukunft des Gebäudes. Denn neben der Erweiterung des Kindergartens stand eine Sanierung der technischen Anlagen im Bestandsgebäude, die statische Ertüchtigung der Dachkonstruktion und die Verbesserung des baulichen Brandschutzes an. Nach eingehenden Beratungen entschieden sich die Verantwortlichen schließlich gegen einen Neubau des Kindergartens an anderer Stelle und stimmten für die Erweiterung des Gebäudes durch einen seitlich versetzten, längsrechteckigen Neubau an der Westseite des Klosters.

 

Bild: Blick in die renovierte Kapelle im 1. OG des ehemaligen Klosters Emersacker von Fotograf Eckhart Matthäus

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