Gemeinderat Emersacker beschließt den Haushalt für das Jahr 2022

Gemeinderat Emersacker beschließt den Haushalt für das Jahr 2022

Die zweite Sitzung des Gemeinderates Emersacker am 21. Februar 2022 stand ganz im Zeichen der Haushaltberatung für das laufende Jahr. Günther Tauber, Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Welden stellte den Gemeinderatsmitgliedern den Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2022 vor und gab zuvor einen Rückblick auf das vergangene Haushaltsjahr 2021.

So wird aktuell für 2021 im Verwaltungshaushalt mit einem Sollüberschuss von 350.000 Euro gerechnet, der Haushaltsplanentwurf 2021 hatte noch einen Fehlbetrag von 39.200 Euro prognostiziert. Das erfreuliche Ergebnis ist zum einen auf Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer und beim Einkommenssteueranteil, zum anderen auf nicht oder nur teilweise in Anspruch genommene Ausgaben zurückzuführen. Durch die positive Entwicklung ergibt sich auch im Vermögenshaushalt ein höherer Sollüberschuss, so dass rund 1,2 Millionen Euro aus dem Jahr 2021 der Allgemeinen Rücklage zugeführt werden können.

Der Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2022 schließt im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit jeweils 3.484.650 Euro ab und erhöht sich damit gegenüber dem Vorjahr um 123.200 Euro. Mit einem Anteil von 42,5 Prozent (1.481.700 Euro) am Gesamtvolumen des Verwaltungshaushaltshalts schlagen die Kinderbetreuungseinrichtungen (Kindergarten und Kinderkrippe) zu Buche.

Einen deutlichen Zuwachs gibt es trotz gleichbleibender Hebesätze bei der Gewerbesteuer (390.000 Euro) und auch der Gemeindeanteil an der Lohn- und Einkommenssteuer (898.000 Euro) weist einen Anstieg auf. Die Gemeinde erhält eine Schlüsselzuweisung innerhalb des kommunalen Finanzausgleichs in Höhe von 509.100 Euro. Den bisherigen Höchstwert erreicht heuer die Kreisumlage. So muss die Gemeinde 731.400 Euro an den Landkreis Augsburg abführen.

Der Entwurf für den Vermögenshaushalt schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 2.243.900 Euro ab. Investiert werden soll unter anderem in die Sanierung von Brücken (150.000 Euro), in den Ausbau der Breitbandversorgung (155.000 Euro), in Hochwasserschutzmaßnahmen (20.000 Euro) sowie in ein neues Kommunalfahrzeug (50.000 Euro). Für die Sanierung des Mansardengebäudes sind 750.000 Euro inklusive Planungskosten veranschlagt. Dem stehen allerdings Fördermittel vom Amt für ländliche Entwicklung in Höhe von 640.000 Euro sowie vom Bezirk und Landkreis Augsburg mit 36.000 Euro gegenüber.

Der Finanzierung der Investitionsausgaben ist im Wesentlichen durch die Rücklagenentnahme von ca. 1,2 Millionen Euro gewährleistet. Der Schuldenstand beträgt zum Ende des Jahres 2022 voraussichtlich 1.278.000 Euro. Das entspricht bei 1.471 Einwohnern einer Pro-Kopf-Verschuldung in Höhe von 868,79 Euro (Landesdurchschnitt 631 Euro/pro Einwohner).

Der Gemeinderat stimmte dem Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2022, der ein Gesamtvolumen von 5.728.550 EURO aufweist, einstimmig zu.

Ein weiterer wichtiger Punkt in dieser Gemeinderatssitzung war die zukünftige Vorgehensweise bei der Jugendarbeit. Klar ist, dass in naher Zukunft ein Treffpunkt für Jugendliche angeboten werden soll. Mehrere Gemeinderäte hatten sich bei einer Veranstaltung über das Konzept des Kreisjugendrings zur Jugendarbeit in anderen Gemeinden informiert. Angestrebt werden soll nun nach Meinung des Gemeinderates, eine eigene Lösung für Jugendarbeit - eventuell mit einem Mitarbeiter, der auf 450-Euro-Basis beschäftigt wird.

Text: Gemeinde Emersacker

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