Informationen aus der 1. Gemeinderatssitzung vom 15. Januar 2026 | Blog Beitrag

Informationen aus der 1. Gemeinderatssitzung vom 15. Januar 2026

Informationen aus der 1. Gemeinderatssitzung vom 15. Januar 2026

Am 15. Januar trat der Gemeinderat zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen. Ein großer Teil der öffentlichen Sitzung war dabei den Bauangelegenheiten gewidmet.

Im Mittelpunkt standen mehrere Bauanträge, darunter vier Vorhaben auf dem Gelände des ehemaligen Tennisplatzes. Dort planen die Grundstückseigentümer die Errichtung von vier Einfamilienhäusern. Da der geltende Bebauungsplan ursprünglich eine Bebauung mit Doppelhäusern vorsah, waren hierfür entsprechende Befreiungen erforderlich. Die Planungen waren im Vorfeld bereits mit dem Landratsamt, dem Kreisbaumeister sowie der Gemeinde abgestimmt worden. Vor diesem Hintergrund konnten die notwendigen Beschlüsse einstimmig gefasst werden.

Neben diesen Projekten befasste sich der Gemeinderat auch mit weiteren Bauanträgen, unter anderem zur Errichtung von Nebenanlagen wie einem Pool und eines Containers. Auch hier wurden die Anträge sorgfältig geprüft und beraten.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Am Weinberg“. Mit diesem Beschluss wurde ein weiterer Schritt in Richtung eines neuen Baugebiets in Emersacker getan. Derzeit laufen hierzu die Erschließungsplanungen durch das Büro Eibl.

Darüber hinaus informierte Bürgermeister Mengele den Gemeinderat über den aktuellen Stand der Überlegungen zur Nutzung der sogenannten Eisweiher als Regen- und Hochwasserrückhalt. Anlass hierfür waren insbesondere die Erfahrungen aus dem Hochwasserereignis im Juni 2024, bei dem es im Ortsbereich zu kritischen Situationen kam.

Die Eisweiher nordöstlich von Emersacker verfügen über ein erhebliches Rückhaltepotenzial. Mit Eigentümer und Pächter wurde bereits gesprochen, und grundsätzlich besteht Einigkeit darüber, dass eine Nutzung der Weiher zum Hochwasserschutz möglich ist. Durch eine gezielte Absenkung des Wasserspiegels im Vorfeld von langanhaltenden Regenereignissen um etwa 50 Zentimeter könnte ein zusätzliches Rückhaltevolumen von rund 9.000 Kubikmetern geschaffen werden.

Zudem soll geprüft werden, ob durch das Entfernen der vorhandenen Sedimente das nutzbare Volumen der Weiher weiter erhöht werden kann. Hierbei will die Gemeinde mögliche Förderprogramme in Anspruch nehmen. Auch der Zulaufbereich der Weiher bietet erhebliches Potenzial für zusätzlichen Regenrückhalt. Dort könnte ein ähnliches Rückhaltevolumen von rund 9.000 Kubikmetern realisiert werden. In diesem Zusammenhang ist ein Vor-Ort-Termin mit dem Eigentümer geplant, um entsprechende Maßnahmen zu erörtern. Begleitet wird das Vorhaben durch die Initiative „Schwammregion Altenmünster und Holzwinkel“, die bei der Einordnung des Projekts und der Suche nach Fördermöglichkeiten beteiligt ist.

Abschließend informierte Bürgermeister Mengele darüber, dass der Auftakttermin für die Kommunale Wärmeplanung mit der Firma Corwese stattgefunden hat. In den kommenden Wochen sind weitere Termine vorgesehen. Ein Zwischenbericht soll bis Mai vorliegen, und bis zum Ende des Jahres soll die gesetzlich vorgeschriebene Wärmeplanung für die Gemeinde Emersacker abgeschlossen sein.

Text: Gemeinde Emersacker

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