Gemeinderäte von Emersacker informieren sich bei der Firma GP Joule über zukünftige Heizmöglichkeiten

Gemeinderäte von Emersacker informieren sich bei der Firma GP Joule über zukünftige Heizmöglichkeiten

Die Energiewende und das Einsparen von Energie sind in aller Munde. Auch der Gemeinderat Emersacker beschäftigte sich bereits mit dem Thema alternative Heizmöglichkeiten, vor allem für Schloss und Schule - die Großverbraucher der Gemeinde. In diesem Zusammenhang ist man mit der Firma GP Joule aus Buttenwiesen in Kontakt getreten. Vertreter von GP Joule präsentierten im Vorfeld einer Gemeinderatssitzung das Unternehmen und stellten ein Wärmekonzept für Emersacker vor, bei dem nicht nur Schule und Schloss, sondern auch in mehreren Ausbaustufen nahezu alle Haushalte von Emersacker versorgt werden könnten. Bei den Mitgliedern des Gemeinderates war das Interesse, aber auch der Wunsch sich ein solches Projekt einmal vor Ort anzuschauen, geweckt.

So machten sich am 7. Oktober 2022 Bürgermeister Karl-Heinz Mengele und mehrere Gemeinderäte von Emersacker auf den Weg nach Asbach-Bäumenheim, wo die Firma GP Joule bereits mittels eines Nahwärmenetzes unter anderem das örtliche Hallenbad, die Grundschule, die Schmutterhalle und das Rathaus versorgt. Besichtigt wurde die Heizzentrale in der mittels einer Hackschnitzelanlage Wärme gewonnen wird. Im Anschluss trafen die Gemeinderäte am Firmensitz von GP Joule auf dem Maierhof den Bürgermeister aus Buttenwiesen, Hans Kaltner, der von seinen Erfahrungen mit GP Joule und dem bereits 10 Jahre alten lokalen Wärmenetz berichtete. In Buttenwiesen wird das rund 15 Kilometer lange Leitungsnetz unter anderem mit der Abwärme von mehreren Biogasanlagen gespeist.

Wie ein Wärmenetz für Emersacker aussehen könnte, stellten Vertreter von GP Joule in ihrer ausführlichen Präsentation vor. Vorgestellt wurde eine Heizzentrale, in der die Wärme im ersten Schritt aus einer Hackschnitzelgutanlage kommen soll. In der zweiten Ausbaustufe könnte eine Wärmepumpe, für die der Strom aus einer Photovoltaikanlage gewonnen werden soll, integriert werden.

In der nächsten Gemeinderatssitzung wird nun darüber beraten, ob ein solches Wärmenetz für Emersacker in Frage kommt, und wie die Beteiligung der Gemeinde daran aussehen könnte.

 

Text: Gemeinde Emersacker

 

Foto: Blick in die Heizzentrale des Wärmenetzes in Asbach-Bäumenheim, Bild: Gemeinde Emersacker

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